Heute achten Verbraucher immer stärker auf die Herkunft und Qualität von Lebensmitteln. Eine Software zur Verwaltung der Lebensmittelrückverfolgbarkeit ermöglicht es, nützliche Informationen und Daten zu sammeln, um logistische Prozesse optimal zu organisieren.
In diesem Artikel betrachten wir im Detail, was Lebensmittelrückverfolgbarkeit ist, warum sie für die Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit so wichtig ist und wie die Optimierung all dieser Schritte das Management Ihres Gastronomiebetriebs effizienter machen kann.
Was ist die Rückverfolgbarkeit eines Lebensmittels?
Die Lebensmittelrückverfolgbarkeit ermöglicht nicht nur die Identifizierung der Herkunft eines Produkts, sondern auch die Nachverfolgung aller Stationen seines Weges – von der Rohware bis zum Endverbraucher. Auf diese Weise wird eine wirksamere Kontrolle der Lebensmittelsicherheit und -qualität gewährleistet.
Es handelt sich somit um die Fähigkeit, den Weg eines Lebensmittels entlang der gesamten Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebskette nachzuvollziehen.
Lebensmittelrückverfolgbarkeit: Was schreibt das Gesetz vor?
Die Pflicht zur Lebensmittelrückverfolgbarkeit geht auf die EU-Verordnung 178/2002 zurück (in Italien seit dem 1. Januar 2005 in Kraft) und betrifft sowohl Lebensmittelunternehmen als auch Futtermittelhersteller. Die von der Verordnung betroffenen Akteure sind verpflichtet, ein Rückverfolgbarkeitssystem für alle Produkte zu implementieren.
Ziel der Vorschrift ist der Schutz der öffentlichen Gesundheit, um im Falle hygienisch-sanitärer Risiken ein schnelles Zurückziehen und/oder Rückrufen bestimmter Produkte vom Markt zu ermöglichen.
Damit der Endverbraucher nicht nur den Produktionsprozess, sondern auch Herkunft und Geschichte aller Produkte nachvollziehen kann, muss die Rückverfolgbarkeit alle Schritte von der Produktion bis zum Vertrieb umfassen.
Lebensmittelrückverfolgbarkeit vs. Rückverfolgbarkeit im engeren Sinne: die Unterschiede
Lebensmittelrückverfolgbarkeit und Rückverfolgung sind zwei unterschiedliche Konzepte. Wie beschrieben bezeichnet die Lebensmittelrückverfolgbarkeit den Prozess der Dokumentation aller Elemente, die ein Produkt verändern, erzeugen oder verarbeiten.
Die Rückverfolgung hingegen beschreibt den umgekehrten Vorgang, also die Fähigkeit, gezielt bestimmte Informationen abzurufen, etwa auf Anfrage der Kontrollbehörden oder bei der Notwendigkeit, die Herkunft eines bestimmten Lebensmittels schnell zu identifizieren. Es handelt sich dabei um die Möglichkeit, zeitlich zurückzugehen, um rasch die Quelle einer potenziellen Gefahr für die Lebensmittelsicherheit oder eines Problems zu ermitteln.
Sowohl bei der Lebensmittelrückverfolgbarkeit als auch bei der Rückverfolgung ist es entscheidend, präzise Daten entlang der gesamten Supply Chain zu erfassen, um maximale Effizienz und Wirksamkeit zu gewährleisten. Dafür ist der Einsatz innovativer Technologien unerlässlich, um die Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette sicherzustellen.
Eine Software zur Verwaltung der Lebensmittelrückverfolgbarkeit ermöglicht es Ihrem Unternehmen, allen Anforderungen der Branche gerecht zu werden, indem sie Folgendes sicherstellt:
Implementierung standardisierter Prozesse;
Kostenkontrolle;
Steigerung der Leistungsfähigkeit der Lieferkette;
Verbesserung der Arbeitsabläufe.
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